Von Basiliken und Dommäusen – Trierfahrt 2026

Von der riesigen Konstantinbasilika über eine 1700 Jahre alte Malerei bis zu den winzigen Dommäusen, Dalal und Max berichten von ihrer Latinumsfahrt nach Trier:
Unsere Lateinkurse des 10. Jahrgangs verbrachten im April gemeinsam eine spannende Woche in Trier, der ältesten Stadt Deutschlands und ehemaligen römischen Kaiserresidenz. Bereits am ersten Tag erkundeten wir die beeindruckende Römerbrücke an der Mosel und erhielten einen ersten Einblick in die römische Geschichte der Region. Die Römerbrücke ist sogar noch heute in Benutzung und trägt trotz ihres Alters die Last des Trierer Verkehrs.
Den Abend haben wir mit einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant beendet, bevor wir die erste Nacht in unserem Hostel verbrachten.
Während unserer Zeit in Trier haben wir viele besondere Orte besucht, von denen uns vor allem vier Highlights in Erinnerung geblieben sind: die Porta Nigra, das Amphitheater, der Dom und die Mosel an der Römerbrücke. An der Porta Nigra, die wir am nächsten Morgen besuchten, konnten wir die beeindruckende römische Bauweise aus nächster Nähe erleben. Besonders war dabei, dass die Führungen von Schülerinnen und Schülern aus unseren eigenen Lateinkursen gestaltet wurden. Die Porta Nigra als Triers Wahrzeichen war somit ein gelungener Beginn unseres ersten richtigen Tages in Trier.
Mit weiteren schülerorganisierten Führungen  kamen wir nun zum Dom, der uns vor allem mit seiner beeindruckenden Architektur und seiner einzigartigen Mischung der Bauepochen ansprach. Über die lokalen Dommäuse freuten wir uns auch sehr. Nach einem kräftigen Mittagessen besuchten wir noch die drei alten römischen Thermen der Stadt, wovon eine die zweitgrößte des römischen Reiches war. Das Abendessen danach erfolgte in Eigenregie und erfreute genau so wie das erste.
Der nächste Tag begann mit zwei Führungen durch das rheinische Landesmuseum, wonach wir dann das Amphitheater besuchten. Dieses hinterließ einen bleibenden Eindruck, da wir uns gut vorstellen konnten, wie dort früher Kämpfe und Veranstaltungen stattfanden. Im Anschluss besuchten wir als weiters geschichtliches Highlight noch das Karl-Marx-Haus, bis wir dann den letzten Abend gemeinsam an der Mosel ausklingen ließen. Bevor wir abreisten, besuchten wir noch ein altes frühchristliches Gräberfeld, was noch einmal besonders interessant war. Dann traten wir die lange Rückreise nach einer mehr als gelungenen Fahrt an.
Fotos: THG
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