Der Text dieses alten Berliner Gassenhauers passt zu unserer Klassenfahrt mit der 10A und der 10 D nur insofern, als alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Abschluss der Fahrt wohl verrückt nach Berlin, keineswegs aber grundsätzlich unzurechnungsfähig sind oder es jemals waren. Das gilt auch für die begleitenden Lehrkräfte Frau Arnoldt, Herrn Schweiger und Herrn Behn.
Das Programm eröffnete Einblicke in den Bundestag, wo uns Fritz Güntzler höchstselbst freundlich begrüßte. Wir erwanderten uns die Innenstadt, besuchten mit der ‚Topographie des Terrors‘ und dem ‚DDR-Museum‘ zwei ganz unterschiedliche Versuche Zeitgeschichte darzubieten und waren schwer beeindruckt von den Führungen durch das Stasi-Untersuchungsgefängnis in Hohenschönhausen. Die Bernauer Straße und die dort angesiedelte Freilichtausstellung weckten das Interesse an der deutsch-deutschen Geschichte. Auch das Jüdische Museum mit seiner einzigartigen Architektur hielt überraschende Einblicke bereit.
Interessant und erfrischend war zu sehen, dass so manches Referat aus den Lerngruppen sich nicht hinter den Vorträgen der Guides zu verstecken brauchte – das trug erheblich zum Gelingen der Fahrt bei, wie auch das wirklich professionell gemanagte Hostel und die Bereitschaft aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich voll in das Berliner Leben zu stürzen – auch mit Bänderriss und der dadurch erzwungenen Rollstuhl-Unterstützung.
Berlin ist und bleibt als Lern-und Erfahrungsort einfach großartig.
Text: BEH
Fotos: THG












