Dominik Graf gewährt Einblick in sein Filmschaffen

Der Regisseur Dominik Graf (1952 in München geboren) hat sich im Rahmen seiner Poetikvorlesung in Göttingen am 6. Februar 2026 auch Zeit genommen für ein Gespräch mit Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und ihnen zahlreiche persönliche Einblicke in sein filmisches Schaffen gewährt. In der Aula lauschten 70 Minuten lang ca. 80 Teilnehmende unserer Schule und des MPG den Ausführungen Grafs, der zunächst von Gerhard Kaiser (Germanistikprofessor an der Universität Göttingen) befragt wurde und sich anschließend den Fragen des Publikums stellte.

Hier einige Eindrücke der Schülerinnen und Schüler zu der Veranstaltung:

Das Gespräch war sehr altersgerecht gestaltet, da Dominik Graf seine Arbeit für uns sehr gut verständlich vorgestellt hat.

Mittels zum Teil sehr persönlicher Geschichten gab er einen guten Einblick in die Filmindustrie, zu der man sonst im Alltag keinen Bezug hat. Wir haben dabei von Aspekten des Filmschaffens erfahren, die wir so nicht erwartet hätten. Zum Beispiel hat er uns berichtet, dass eine an sich unkompliziert erscheinende Szene an zehn verschiedenen Drehorten gefilmt werden musste, sei es, weil die Orte nicht mehr zur Verfügung standen, Komparsen gewechselt haben oder bestimmte Hindernisse an einem Ort auftraten, mit denen man zunächst nicht gerechnet hatte.

Er hat sich Zeit genommen, die zahlreichen Fragen im Detail zu beantworten, auf unterhaltsame und kompetente Art.

Es war sehr interessant, einen persönlichen Einblick in das Leben eines vielbeschäftigten Regisseurs zu erhalten, die Motive seiner Berufswahl zu erfahren und seinen Berufsweg nachvollziehen zu können. Graf selbst kam vom Schauspiel, wie auch sein Vater und hat sich dann nach und nach für das Regiefach entschieden.

Es war sehr inspirierend, mit den Augen Dominik Grafs die Filmindustrie besser kennenzulernen, insbesondere auch etwas über die finanziellen Hemmnisse zu erfahren, mit denen man selbst als etablierter Regisseur noch konfrontiert ist.

Graf vertritt seine Standpunkte sehr engagiert und hat eine klare, dezidierte Meinung über die Filmbranche. Seine eigenen Überzeugungen haben dazu eingeladen, über bestimmte Sachverhalte intensiver nachzudenken. Auch haben wir aktuelle Probleme und Herausforderungen der Filmarbeit in der Gegenwart besser verstanden.

Die Begegnung mit Dominik Graf war eine schöne und bereichernde Erfahrung.

Wir danken dem Literarischen Zentrum Göttingen und Alexina Ludorff sehr herzlich, dass sie es uns ermöglicht haben, diesen großartigen Gast ans THG zu holen!

Text und Fotos: THG

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