Körperbilder: „Schöne Menschen essen nicht.“

Am 5. Oktober besuchten alle achten Klassen des THG  im Rahmen des Sozialen Lernens das Theaterstück „Schöne Menschen essen nicht“ der Therapeutischen Frauenberatung Göttingen zum Thema Körperbilder.
Die Aufführung setzte sich mit Schönheitsidealen, Körperwahrnehmung und der Entstehung von Essstörungen auseinander. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie gesellschaftliche Erwartungen, persönliche Erfahrungen und das Bedürfnis nach Anerkennung unser Bild vom eigenen Körper beeinflussen können.

Das Ein-Personenstück bot den Schülerinnen und Schülern einen eindrücklichen Zugang zu diesem Thema und wurde von Kathrin Müller-Gruß eindrucksvoll gespielt. Entwickelt und inszeniert wurde es gemeinsam von Leila Lampe und Kathrin Müller-Gruß. Im anschließenden Gespräch stellten die Schüler:innen zahlreiche detaillierte Nachfragen und setzten sich intensiv mit den angesprochenen Themen auseinander. Dabei ging es nicht nur um die Inhalte des Stücks, sondern auch um Hintergründe, persönliche Erfahrungen und Möglichkeiten, Betroffene zu unterstützen.
Die Veranstaltung regte dazu an, gesellschaftliche Schönheitsideale kritisch zu hinterfragen, unterschiedliche Körperbilder wertzuschätzen und sensibel mit den eigenen Vorstellungen und denen anderer umzugehen. Zugleich machte sie deutlich, wie wichtig es ist, Essstörungen ernst zu nehmen und bei Bedarf Unterstützung zu suchen.

Mit der Theateraufführung wurde ein wichtiger Impuls für das Soziale Lernen am THG gesetzt: Für mehr Verständnis, einen respektvollen Umgang miteinander und einen bewussten Blick auf die vielfältigen Einflüsse, die unser Selbstbild prägen.

Text/Fotos: KBN/THG

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